Buchtipp: „Wohnen“ von Doris Dörrie

In „Wohnen“ geht es nicht nur um das physische Zuhause, sondern auch um die emotionale und symbolische Bedeutung von Räumen. Dörrie zeigt in ihren Erzählungen, wie sich Wohnräume durch die Geschichten ihrer Bewohner verändern und wie diese Räume wiederum die Bewohner beeinflussen. Sie schreibt mit einer sorgfältigen Beobachtungsgabe und einer sensiblen Auseinandersetzung mit den menschlichen Facetten, von den kleinen alltäglichen Details bis hin zu den großen Lebensfragen. Mit ihrer typischen Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgründigkeit beleuchtet Doris Dörrie in verschiedenen Geschichten, wie Menschen sich mit ihrer Umgebung verbinden, wie Räume ihre Persönlichkeit prägen und wie sie Zuflucht oder Konfrontation bieten können.

Das Buch lädt Leserinnen und Leser dazu ein, über ihre eigenen Lebensräume und deren Bedeutung nachzudenken. „Wohnen“ verdeutlicht, dass ein Zuhause weit mehr ist als nur vier Wände – es ist ein Ort, der Geschichten bewahrt, Identität formt und zu einem Spiegel unserer inneren Zustände wird.

Ein Interview mit Doris Dörrie zum Buch hat der NDR geführt.

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