Auf höchster Ebene, nämlich in der Koalitionsvereinbarung 2021-2026 für Mecklenburg-Vorpommern ist als Ziel formuliert, ein landesweites Bündnis gegen Einsamkeit zu schaffen.“ Im Mai 2023 startete ein “Runder Tisch gegen Einsamkeit im Alter“, u.a. mit einer Arbeitsgruppe zum Thema „Raumordnung und alternative Wohnformen“.
Mit dem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht wird deutlich, dass es beim Wohnen im Alter nicht nur um barrierefreie Wohnungen geht, sondern vielmehr darum, das Wohnquartier zu gestalten und Wohnformen zu etablieren, die insbesondere den sozialen Bedürfnissen gerecht werden.
Und tatsächlich tut sich etwas in Mecklenburg-Vorpommern. Wohnungsgenossenschaften in Rostock bauen Cluster-Wohnungen für Senioren oder Senioren-WGs, wie der Nordkurier berichtet. So bietet etwa die Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt-Hafen Rostock im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ auf 2 Etagen Cluster-Wohnen mit jeweils zehn 1-Zimmer-Appartements mit einer Wohnfläche zwischen 26 qm und 36 qm sowie einem großen Gemeinschaftsraum an.
Zudem hat sich mit dem Tausamen tau Hus e.V. ein Verein gegründet, der alternative Wohnformen für gemeinschaftliches, selbstbestimmtes, aber auch individuelles Wohnen im Alter entwickelt und unterstützt

